26.10.2018

PPD-Huchting: Ein Treffen mit der Bundestagsabgeordneten Sarah Ryglewski (SPD)

Am Vormittag des 24.10.2018 fand bei den Paritätischen Pflegediensten in Huchting ein Treffen und ein informativer Austausch mit der Bundestagsabgeordneten Sarah Ryglewski (SPD) statt. Mit dabei waren neben Frau Ryglewski, Maike Link (Pflegedienstleitung, PPD-Huchting), Gerd Guttchen (Koordination Betreuungsangebote, PPD-Huchting), Klaus-Peter Dreessen (Geschäftsführer, PPD), Beatrix Lück (Personal- und Qualitätsmanagement, PPD) und Marina Karwat (Pflegefachkraft, PPD).

Frau Ryglewski vertritt ihren Bremer Wahlkreis (südöstliches Bremen) als Abgeordnete seit 2015 in Berlin. Regelmäßig besucht sie Einrichtungen und Menschen ihres Wahlkreises, um die Entwicklungen, Probleme und Perspektiven vor Ort besser beurteilen zu können und zu erleben, wie sich bundespolitische Entscheidungen im Alltag der Menschen auswirken.

Die PPD haben Frau Ryglewski eingeladen, um ihr einen Eindruck zur aktuellen Situation in der ambulanten Pflege zu verschaffen. Bei Kaffee, Tee und Gebäck entspann sich in angenehmer Atmosphäre eine lebhafte Diskussion zu Themen wie dem bremischen Tarifvertrag in der Pflege, der Zusammenarbeit der ambulanten Pflegeanbieter mit den Kranken- und Pflegekassen, den Herausforderungen hinsichtlich der Fachkräfteknappheit sowie den Zukunftschancen der Pflege.

Es wurde deutlich, dass die Pflege flexibel auf die Herausforderungen des Fachkräftemangels reagieren muss und die Politik in der Pflicht steht, die Rahmenbedingungen für die Pflegebranche zu verbessern. Einig waren sich alle Beteiligten, dass die Arbeit in der ambulanten Pflege und Betreuung nur dann attraktiver wird, wenn die Arbeitsbedingungen es ermöglichen, die Arbeit sozial abgesichert, mit Freude, in Würde und unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausüben zu können. Festgestellt wurde auch, dass eine höhere soziale Wertschätzung der Pflegeberufe wünschenswert ist, da diese maßgeblich dazu beiträgt, Menschen auf längere Sicht in der Pflege zu halten und z. B. Quereinsteiger zu motivieren, die Pflege als ihre berufliche Zukunft zu betrachten.

Weiterhin wurde klar, dass die PPD schon jetzt viele Schritte tun, um auch in Zukunft in einem angespannten Markt innovativ und erfolgreich wirken zu können. So konnte bei knapp 300 Mitarbeitenden die Anzahl der Ausbildungsplätze auf derzeit 20 erhöht werden. Außerdem wird bei den PPD viel Wert auf Weiterqualifizierung gelegt. Die Förderung der schon vorhandenen Stärken und Ressourcen der Mitarbeitenden ist ein Schwerpunkt der Unternehmenskultur.

Am Ende eines informativen und bereichernden Vormittages, nahm Frau Ryglewski viele konkrete Informationen aus der ambulanten Praxis mit und versprach, diese Einblicke mit den Fachleuten ihrer Fraktion zu besprechen.

Wir bedanken uns bei Frau Ryglewski sehr herzlich für diesen Besuch.



Foto: Paritätische Pflegedienste Bremen